{{Bemerkung von Kay: Von wem dieses Protokoll ist, weiss ich gar nicht }}
 Hier wie gewünscht ein Überblick zu dem Themen meiner 
 Experimentalphysikprüfung. Den Anfang machte die Molekülphysik.
 
 Molekülphysik:
 - Auswahlregeln (Übergangsdipolmoment, Orbitale)
 - H2+ Molekül (Orbitale, Energie)
 - Schwingungsspektrum (Potentilakurve, harmon. Näherung,
   Änderung in anharmon. Potential)
 - IR-aktiv / Raman-aktiv
 Festkörperphysik:
 - chem. Bindungen
 - Elektronengas (Energie, Besetzung, Fermikugel,
   Idee zur Herleitung von k_F, Dispersionsrelation)
 - elektrische Leitfähigkeit
 - Energiebänder, verbotenes Frequenzband, 
   Braggreflexion -> stehende Welle
 - Halbleiter
 - Temperaturabhängigkeit der Leitfähigkeit
 
 Ansonsten wollte Prof. Neher auch typische Zahlenwerte 
 bestimmter Größen wissen, z.B. der chem. Bindungen, 
 Energie der Schwingungsspektren in eV, typ. Leitfähigkeit
 in Metallen(dabei kam ich etwas ins straucheln).
 
 War auf jeden Fall machbar und fair. Ich hoffe es hilft dir etwas weiter
 bei der Vorbereitung.
 Prüfungsprotokoll alex:

Prüfung: Diplomprüfung Experimentalphysik
Prüfer: Prof. Dr. Dieter Neher
Prüfling: Alexander Lorenz
Dauer: 45 min.

Themen:
Interaktion von Licht mit Materie (Einsteinkoeffizienten, Planckverteilung,
Übergangsdipolmoment)
Molekülspektroskopie (Auswahlregeln, Frank Condon Prinzip, FC-Faktoren,
Intenstitäten der Spektrallinien, Energie von Schwingungsniveaus)
Elektronen (freies Elektronengas, spezifische Wärme, Fermiverteilung, linearer
thermischer Ausdehnungskoeffizient -> quasifreies Elektronengas)
Plasmonen (Elektron-Phonon-WW, Dielektrische Funktion, Plasmafrequenz,
Dispersionsrelation)

Bemerkungen: Die Prüfung verlief in angenehmer, lockerer Atmosphäre. Die Fragen
waren ausreichend allgemein aber auch klar gestellt, als dass ich gut in die
Themen hereinkam. Bei Nichtwissen einzelner Details half Herr Neher gerne aus,
so hab ich auch bei der Prüfung noch etwas lernen können. Die Vorbereitung mit
Kittel Kap.1-11 plus Mitschriften Molekülphysik und Spekroskopie bereiten
sicher auf die Prüfung vor. Die Bewertung war fair. Gerne würde ich wieder bei
Herrn Neher eine Prüfung absolvieren.

Note: 1,0 
 Marci: - zuerst Festkoerper: - chem. Bindungen -kovalente, ionische Bindung (und "Wie wuerden Sie die unterscheiden - experimentell ?") -Metallbindung (Fermisee) - Scherung - Leitfaehigkeit von Halbleitern (\sigma(T)) - Eigen- und Stoerstellenleitung von HL - Vergl. Phonon <-> Photon - Phononen - optisch und akustischer Zweig (auch Auslenkung, Ausbreitungsgeschw.) - Bandstrukturen (Leiter, Isolator etc.) - Fermigas (Unterschied freies Elektron zu fast freien Elektron) - Herkunft der Energieluecke zw. VB und LB (-> also Braggreflexion, stehende Welle, Wahrscheinlichkeiten der asym. und sym. Wellenfunktionen und die daraus resultierende Energieluecke fuer die Elektronen) - typische Zahlenwerte (z.B. Bandluecken (Si, Ge, GaAs), Leitfaehigkeit allg.) - Molekuelphysik: - Einsteinjahr grad gehabt -> Einsteinkoeffizienten (zeitlicher Verlauf bei spon. Emission) - Photogleichgewicht (Em. = Ab.) - Plancksche Strahlungsfunktion - Schwing.-Spektrum (Energie, Spektrum) - warum spektrale Verbreiterung auch bei stark runtergekuehltem Gas in Absorption ? -> Energie-Zeit-Unschaerferelation Maria: Bei mir kam dann noch die Landautheorie dazu für den Übergang Ferroelektrizität /Paraelektrizität. Er wollte dann noch wissen, woher die p^2 terme kommen: das kommt von der Dipol-Dipol WW (die hatten wir auch in der Vorlesung bei ihm unter dem Stichwort: "Dimere") Ansonsten hat er mir zu Anfang so ein Schema von O_2 mit den Potientialkurven und so vorgelegt, und ich sollte was dazu erzählen, dann hab ich halt mit Bornscher Näherung angefangen und so weiter... das fand er ganz gut. Ja, und die Franck-Condon Faktoren wollte er von mir auch wissen, die findet man ganz gut im Demtröder Ex-Physik III. Größenordnungen fragt er auch gerne, und dann noch, warum denn nun nur optische Phononen von Licht angeregt werden, und keine akustischen... (Bildchen mit E-Feld...) Jaja, also dann viel Glück! :-) Prüfungsprotokoll Kay: - Übergangsdipolmoment , Auswahlregeln, "grafische Bestimmung" des Übergangsdipolmoments (hatte er in der Vorlesung gemacht) - Einsteinkoeffizienten, Bestimmung von A_21 aus strahlender Lebensdauer, zwei der Koeffizienten sind gleich -> wie/was/warum? - Bestimmung der Stärke eines Übergangs (-> Oszillatorstärke) - chemische Bindung (bei mir sehr ausführlich, er wollte auch wissen wo das R^6 bei der Van-der-Waals-WW herkommt [E-Feld vom Dipol geht mit R^3 => in Dipol-Dipol-WW kommt R^6 zustande]) - Polarisierbarkeit - Gibt es auch Stoffe mit Polarisation ohne dass ein E-Feld angelegt ist? (Ferroelektrika) Wir haben uns relativ stark bei den Einsteinkoeffizienten und der Van-der-Waals-WW festgequatscht und deshalb auch nicht soviel geschafft, aber es war insgesamt sehr angenehm. pruefungsprotokoll: 13.04.2007 pruefung: experimentalphysik, diplom pruefer: prof. dr. dieter neher pruefling: robert j. flassig mail: flassig@rz.uni-potsdam.de (gueltig bis ca. ende 2008) im folgenden einige meiner pruefungsthemen. festkoerper - kristallstrukturen (nicht im detail, aber die wesentlichen sollte man schon drauf haben) - welche faktoren bestimmen die form von kristallen, zb metall oder nacl > im wesentlichen koordinationszahl, energieminimierung, un/- gerichtete bindung - zb diamant tetraedrisch - unterschiedliche groesse der atome im gitter, nacl > im metall kubisch unguenstig, weil dann in der mitte nichts ist! - strukturanalyse - elektron, roentgen, neutron, wechselwirkungsmechanismen, bragg streuung, reziprokes gitter, paarverteilungsfunktion, strukturfunktion - dielektrische eigenschaften - polarisation, was traegt wie dazu bei? - warum relaxation bei orientierungspolarisation? bei welchen frequenzen/ wellenlaengen ion-resonanz (ir) elektron-resonanz (uv) - lorentzkugel, lokale feldstaerke, clausius-mosotti, polarisierbarkeit, spekmol - rotationsspektrum -welche anregungen sind moeglich, stichwort entartung - schwingungsniveaus - raman spektroskopie (fuer rotation -> anisotropie der polarisierbarkeit) - experimentelle bestimmung: wie nimmt man so ein spektrum auf? allgemein: groessenordnungen von bindungen, energien (energieluecken, bindungen, schwingungsenergien, rotationsenergien...) die pruefung verlaeuft in einer angenehmen atmosphaere. die fragen sind verstaendlich formuliert und zeigen oft, worauf hin gearbeitet werden soll. falls der pruefling etwas weiter ausholt, nicht so schlimm, es wird gerne zugehoert, berichtigt und ergaenzt. als vorbereitung reichte der kittel kap 1-15 mir nur teilweise aus, da dieser oft sehr kryptisch ist. hinzugezogen habe ich noch den strobl, haensel&neumann und natuerlich den demtroeder (spekmol + III). die aufzeichnungen aus den uebungen von herrn fruebing haben mir auch sehr geholfen und die pruefungsprotokolle, obwohl der pruefungsinhalt sehr variiert, was meiner meinung nach auch richtig ist. pruefungsprotokolle heben ja die anforderungen permanent an.... fuer die pruefung ist es wichtig, die grundsaetzlichen sachen gut und anschaulich darstellen zu koennen, in details verliert man sich nur. ich habe deshalb auch die modelle/gleichungen etc. nur qualitativ gelernt, soll heissen, die proportionalietaeten etc. dann mal viel spass, die pruefung ist wirklich machbar, falls fragen sind bezueglich themenwahl oder inhalt, mailt einfach an mich note: 1.3 ps: die 0.3 spiegeln meine teilweise oberflaechliche art und weise wider ;-)